1. Für einen Jugendehrenamtspreis
Eppstein lebt vom Engagement junger Bürgerinnen und Bürger. In den Feuerwehren und Vereinen setzen sie sich für das Gemeinwohl ein und leisten ihren Beitrag dazu, dass Eppstein lebenswerter wird. Diese Mitarbeit findet oftmals ausserhalb der Öffentlichkeit statt und muss daher in Zukunft noch stärker gewürdigt werden. Unser Eppstein muss das Engagement der Ehrenamtlichen öffentlich honorieren. Daher möchten sich die Jusos Eppstein für einen Jugendehrenamtspreis einsetzen, der von einer unparteiischen Jury an ausgewählte Mitglieder der Vereine und Feuerwehren verliehen wird. Potenzielle Preisträger sollen von Bürgerinnen und Bürgern in einem unbürokratischen Verfahren vorgeschlagen werden können.
2. Pädagogische Qualität der Kindergärten verbessern

In Eppstein gibt es städtische Kindergärten und andere Kindergärten, die von der Stadt unterstützt werden. Die Erzieherinnen und Erzieher leisten eine gute Arbeit in diesen Einrichtungen und verdienen unseren Respekt. Diese Leistungen müssen stetig ausgebaut und das bestehende Angebot erweitert werden. Seit Jahren fordere ich mit der SPD verbindliche Standards für unsere Kindergärten in Eppstein. In Zukunft sollen auf Grundlage eines pädagogisches Konzeptes einheitliche Maßstäbe entwickelt werden, anhand derer die Erfolge aller Einrichtungen miteinander verglichen werden. Ziel ist es, die Betreuung für unsere Kinder weiter zu verbessern und den Gedanken einer vorschulischen Bildungseinrichtung, die unsere Kleinsten auch Kind sein lässt, ernst zu nehmen.
3. Regenerative Energie in Eppstein fördern

Die Umwelt liegt mir besonders am Herzen. Eppstein ist ein ruhiger Ort im Grünen. Und damit das auch so bleibt, werde ich mich für den Erhalt der Grünflächen einsetzen. Die Energiegewinnung und der -verbrauch soll mit fortschrittlichen Technologien und einer ökologischen Kommunalpolitik verbessert werden. Die Stadt muss hierbei eine Vorreiterrolle spielen und zukünftig bei städtischen Gebäuden auf die ökologische Energiegewinnung setzen. Der Atomausstieg darf nicht nur auf der Berliner Tagesordnung stehen. Auch Eppstein ist verpflichtet, aktiv zu werden und kommunalpolitische Weichen für eine dezentrale Energieversorgung zu stellen. In Verantwortung gegenüber nachkommenden Generationen müssen wir in Eppstein mutig sein und die Energiepolitik auf die Tagesordnung setzen.
4. E-Government und Soziale Medien in Eppstein einführen

Im Jahre 2011, in Zeiten von Facebook und Co. braucht es eine mediale Internet-Strategie für unsere Stadt. Der zunehmenden Nutzung von Sozialen Netzwerken und des mobilen Internets muss Rechnung getragen werden. Einfache Verwaltungsangelegenheiten sollten in Eppstein zukünftig über das Internet erledigt werden können. Eine stärkere Kommunikation zwischen Stadt und Bürgerinnen und Bürgern im Internet ist längst überfällig. Nur so können wir es schaffen, dass sich unsere Jugend noch besser mit Eppstein identifiziert und aktuelle Informationen erhält. Unseren Vereinen muss eine Plattform geboten werden, auf der sie für sich und ihre Veranstaltungen und Aktionen zentral werben können.
5. Nachtbus auch für andere Eppsteiner Stadtteile

Ihre Freizeit verbringen unsere Eppsteiner Jugendlichen am Wochenende zum Teil in Frankfurt. In Clubs und Bars, aber auch im Theater oder Kino treffen sie sich mit Freundinnen und Freunden. Der Aufenthalt in der Großstadt endet oftmals erst in der Nacht. Das Angebot, mit dem Nachtbus sicher und bequem wieder in Eppstein anzukommen, ist deshalb ein sinnvolles Verkehrsmittel. Vor allem Eltern können deshalb beruhigt schlafen. Dieser Service steht jedoch nicht allen Eppsteinerinnen und Eppsteinern zur Verfügung. Denn die aus Frankfurt kommenden Nachtbusse fahren nicht alle Eppsteiner Stadtteile an. Ich bin daher entschlossen, diesen Service zu verbessern. Mit einer starken SPD möchte ich mich für einen bedarfsgerechten Nachtbus einsetzen.
