Netzwerkfreigaben für den Raspberry Pi mit Samba einrichten

Benötigt man eine Netzwerkfreigabe für Ordner des Raspberry Pi, so wie man es aus Windows-Netzwerken gewöhnt ist, können solche Freigaben mit dem Samba-Server recht einfach realisiert werden. Diese werden dann auf anderen Rechnern angezeigt und eingebunden, sodass die Ordner des Raspberry Pi wie lokale Ordner erscheinen. Im Folgenden installieren und konfigurieren wir in wenigen Schritten den Samba-Server und richten eine Netzwerkfreigabe für den Ordner /var/www/html ein. Diese Schritte sind auch für andere Debian-Abkömmlinge anwendbwar. „Netzwerkfreigaben für den Raspberry Pi mit Samba einrichten“ weiterlesen

nginx und PHP auf dem Raspberry Pi installieren

Im Gegensatz zu Apache ist nginx ein ressourcenschonender Webserver, der aufgrund seines Minimalismus für den Raspberry Pi ideal zu sein scheint. Für serverseitige Anwendungen kommt oftmals PHP zum Einsatz. In dieser Anleitung spielen wir in wenigen Schritten die Installation und Konfiguration von nginx und PHP durch. Hierbei gehen wir zudem auf ein aktuelles Problem ein, das durch eines der letzten Updates von nginx entstanden ist und sich dadurch äußert, dass beim Aufruf von PHP-Seiten lediglich weiße, leere Seiten im Browser angezeigt werden. Die folgenden Schritte sollten neben Raspbian auch mit anderen Debian-Derivaten wie Ubuntu anwendbar sein. „nginx und PHP auf dem Raspberry Pi installieren“ weiterlesen

Wie man mit dem Raspberry Pi und einem Webserver einfach und schnell Funksteckdosen steuert

Im Baumarkt erhältliche Funksteckdosen sind meist günstig und können mit einem Raspberry Pi und einem günstigen Funkmodul (MX-05V) mit wenigen Terminal-Eingaben steuerbar gemacht werden. Im Folgenden installieren und konfigurieren wir die hierfür benötigten Pakete wiringPi und 433utils, verbinden das Funkmodul mit den richtigen GPIO-Pins und steuern unsere Steckdose über das Terminal. Zusätzlich lernen wir, wie man bequem im Browser von anderen Computern oder Smartphones aus unsere Steckdosen steuert. „Wie man mit dem Raspberry Pi und einem Webserver einfach und schnell Funksteckdosen steuert“ weiterlesen

SSH-Schlüsselpaare verwenden um sich sicher und einfach auf Linux-Servern anzumelden

Mit SSH-Schlüsselpaaren kann man sicher und einfach Verbindungen zu Servern herstellen. Hierfür benötigt man einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel, welche man optional auch mit einem Passwort noch sicherer macht. Mit dem Befehl ssh-keygen wird ein Schlüsselpaar erstellt: Der private Schlüssel verbleibt zu jeder Zeit beim Nutzer, der öffentliche Schlüssel wird per ssh-copy-id an die Zielserver verteilt, auf denen man sich anmelden möchte. „SSH-Schlüsselpaare verwenden um sich sicher und einfach auf Linux-Servern anzumelden“ weiterlesen

Mit OpenSSL Dateien verschlüsseln und entschlüsseln

OpenSSL ist eine Sammlung von Linux-Werkzeugen, mit denen Informationen in der Kommandozeile verlässlich und sicher verschlüsselt und entschlüsselt werden können. Möchte man für beide Schritte ein und dasselbe Passwort verwenden, kommt eine Methode zum Einsatz, die als „symmetric-key-Algorithmus“ bekannt ist. Im Folgenden ist unsere zu verschlüsselnde Beispieldatei ein aus dem Jahr 1925 stammendes Bild von Charlie Chaplin in dem Film „The Goldrush„. Dieses laden wir herunter und speichern es als „secrectImage.jpeg“ wie folgt ab: „Mit OpenSSL Dateien verschlüsseln und entschlüsseln“ weiterlesen

Wie man das Live-Image von archlinux für eine Installation per SSH vorbereitet

Wer bereits archlinux aufgesetzt hat, weiß um die Mühseligkeiten eines unberührten archlinux, das Zeile um Zeile mit Befehlen zur Installation und Einstellung angewiesen werden möchte. In der Kommandozeile eines noch nicht aufgesetzten Linux ist diese Arbeit manchmal sehr zeitintensiv und mühselig. Jedoch ist eine Installation auch per SSH-Fernzugang möglich. Diese bringt den Vorteil, dass man an einem anderen Rechner wesentlich schneller und komfortabler arbeiten kann; zum Beispiel indem man mit Kopieren und Einfügen der jeweiligen Befehle oder Shell-Scripts Zeit und Mühe spart. Um diesen Fernzugang zu ermöglichen braucht man jedoch bereits zu Anfang direkten physikalischen Zugang zu dem Gerät, auf dem archlinux installiert werden soll und muss diesen für den SSH-Zugang vorbereiten. Nach Beendigung dieser Anleitung kann dann die Installation von einem anderen Rechner per SSH fortgesetzt werden. Am Ende dieser Anleitung findet sich ein bereits vorgeschriebenes Shell-Script.
Die folgenden drei Schritte sind an dem PC auszuführen, auf dem archlinux installiert werden soll: „Wie man das Live-Image von archlinux für eine Installation per SSH vorbereitet“ weiterlesen

Schnell und einfach Texte kodieren. Mit dem Linux-Editor sed

[UPDATE 03.02.2016] Im folgenden Beitrag geht es einzig und allein darum, sed kennen zu lernen. Die folgende Anleitung ist in sicherheitsrelevanten Bereichen nicht anzuwenden und kann eher als Spielerei für private Zwecke angesehen werden. Wer Dateien sicher und verlässlich verschlüsseln möchte, sollte OpenSSL verwenden. Wie man als Anfänger mit OpenSSL arbeitet wird im Beitrag „Mit openSSL Dateien verschlüsseln und entschlüsseln“ erklärt. [/UPDATE]

sed ist ein nicht-interaktiver Texteditor und fester Bestandteil der Unix-/Linux-Welt. Mit der folgenden Anleitung wird der Text einer Datei ’sourceText.txt‘ kodiert und in die Datei ‚encodedText.txt‘ geschrieben. Anschließend wird dieser verschlüsselte Text wieder entschlüsselt und in die Datei ‚decodedText.txt‘ geschrieben. Für diesen ganzen Ablauf braucht man insgesamt zwei sed-Skripte, die ’sedEncode.sed‘ und ’sedDecode.sed‘ heißen werden. ’sedEncode.sed‘ ist unser Schlüssel zur Verschlüsselung, ’sedDecode.sed‘ hingegen nur eine Modifikation von ’sedEncode.sed‘, mit der unsere verschlüsselten Informationen wieder entschlüsselt werden können. „Schnell und einfach Texte kodieren. Mit dem Linux-Editor sed“ weiterlesen

ESP8266 mit Arduino IDE programmieren und das Flash-Problem beheben

<UPDATE at=14.02.2016>Das Problem besteht inzwischen nicht mehr. Mit der aktuellen Version der Arduino IDE können nun auch ESP8266-Module und entsprechende DevKits bespielt werden. Vielen Dank für die Hinweise.</UPDATE>

Das WLAN-Modul ESP8266 erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Eigentlich als Zubehör konzipiert, welches Mikrokontroller mit einem WLAN-Zugang ausstatten soll, hat es sich inzwischen zu einem ernstzunehmendem Konkurrenten für Arduino-Mikrokontroller gemausert. Der Hersteller Espressif veröffentlichte vor einiger Zeit das SDK. Jetzt ist es möglich, das Modul nicht nur über einen zwischengeschalteten Arduino anzusprechen, sondern auch als selbständigen Mikrokontroller zu betreiben. Während viele Arduinos mit vergleichweise niedrigen Taktraten und wenig Speicher daherkommen, bietet das ESP8266 stolze 80 MHz und 4 MByte. Zudem ist es merklich kleiner und günstiger als viele Arduinos. Für konkrete Projekte ergibt sich hieraus der Vorteil, dass weniger Teile platzsparend verbaut und der Stromverbrauch gesenkt werden können. Mit der Arduino IDE kann das ESP8266 nun auch programmiert werden.

Der Ablauf hierfür stellt sich aber noch als fehlerhaft dar. Im Folgenden soll das Problem beim Flashen beschrieben und mit einem manuellen Lösungsweg beseitigt werden. „ESP8266 mit Arduino IDE programmieren und das Flash-Problem beheben“ weiterlesen

AlsaMixer – Den Kopfhörer-Ausgang unter Ubuntu nutzbar machen

Das Problem: Verwendet man in Ubuntu oder in auf diesem aufbauenden Derivaten wie Lubuntu anstelle der eingebauten Lautsprecher auch mal die Kopfhörer, wird die Soundausgabe dennoch über die Lautsprecher fortgeführt. Und das obwohl die Kopfhörer in den Kopfhörerausgang eingestöpselt sind. „AlsaMixer – Den Kopfhörer-Ausgang unter Ubuntu nutzbar machen“ weiterlesen

AirPrint und Raspberry Pi – Alte Drucker mit dem iPhone oder iPad ansteuern

Durch einen Workshop der Coding Night inspiriert, werde ich mich an folgender Einsatzmöglichkeit für den Raspberry Pi versuchen.
Man sitzt auf der Couch, surft im Internet und möchte eben mal etwas ausdrucken. Hat man ein iOS-Gerät, muss der Drucker die AirPrint-Funktionalität unterstützen. Doch was macht man nur, wenn man einen älteren Drucker sein Eigen nennt, der weder iOS-kompatibel ist, noch einen Netzwerkanschluss hat? Einen neuen Drucker mit AirPrint zu kaufen wäre zu kostspielig. Wir wollen unseren bestehenden Drucker auch weiterhein nutzen. Für diese Problemstellung gibt es eine sehr effiziente Lösung, die sparsam im Energieverbrauch und kostengünstig und einfach herzustellen ist. Alleinige Voraussetzung für dieses Selbstmach-Projekt: der Raspberry Pi.
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